Der Berliner Mode Salon @ KaDeWe im Januar 2017 anlßlich der Fashion Week Berlin

KaDeWe Group

SIGNA Retail

Die KaDeWe Group wird mit ihren Ikonen KaDeWe in Berlin, Alsterhaus in Hamburg und Oberpollinger gerade zu einem Top-Player im Premium- und Luxusmarkt entwickelt. Sowohl der Marktauftritt als auch das Profil der einzelnen Standorte wird auf internationale Standards, wie z.B. bei Harrods oder Galeries Lafayette angehoben und umgesetzt.

Die drei Häuser werden – gemeinsam mit dem strategischen Partner, der italienischen La Rinascente Group, – als internationale „Best in Class“ positioniert und komplett umgebaut sowie neugestaltet. Die Häuser bekommen ein neues Gesicht: Das KaDeWe wird vom niederländischen Architekten und Pritzker-Preisträger Rem Koolhaas umgebaut. In Hamburg zeichnet das vielfach ausgezeichnete deutsche Architekturbüro Kleihues + Kleihues für die Neugestaltung des Alsterhaus verantwortlich. Der Engländer John Pawson, der etwa das Storedesign von Calvin Klein entworfen hat, wird sich der Umgestaltung im Oberpollinger annehmen. In den kommenden Jahren wird SIGNA, gemeinsam mit ihrem Partner EUR 150 Millionen in den Umbau und die Neugestaltung investieren, und die ersten Umbauschritte in den drei Häusern sind schon geschafft.


Das neue KaDeWe

„BEST IN CLASS“ DURCH REM KOOLHAAS

Die erste Etappe des epochalen Umbaus des KaDeWe ist bewältigt: Die zehn Fenster an der Tauentzienstraße erinnern mit den wiederhergestellten Rundbögen an die Identität des Hauses zur Eröffnung im Jahre 1907. Die um fast fünf Meter vergrößerten Fenster werden durch den ebenfalls erneuerten Haupteingang ergänzt und kontrastieren die historische Rückführung der Fensterfront mit einem zeitgeistigen Statement. Die 60.000 m² große Fläche des Hauses wird in den kommenden Jahren nach und nach in vier Quadranten für unterschiedliche Fashion-Bereiche wie Design, Klassik, sportlich oder experimentell aufgeteilt, die jeweils über den Haupteingang, aber auch über eigene Rolltreppen erreichbar sein werden. Das Dach des KaDeWe dagegen weicht einem Glasbau, der die gesamte 7. Etage umrunden wird. Die darunter eröffneten Restaurants, Bars und der Dachgarten werden zum Public Space auch nach Ladenschluss und erhalten einen separaten Eingang. Die Metamorphose des KaDeWe wird bis 2018 bei laufendem Betrieb andauern. Mit der Eröffnung zweier Quadranten zeitigt Rem Koolhaas‘ Masterplan im innern des KaDe- We erste große Ergebnisse. Von nun an findet sich in der zweiten Etage die großzügige Markenauswahl für Women‘s Fashion. Für die Gestaltung dieses Women‘s Fashion Quadranten zeichnet die Pariser Designerin India Mahdavi verantwortlich. Die extravagante Künstlerin, die auf mehreren Kontinenten aktiv ist, bezeichnet Shopping auf der Höhe der Zeit als nichts weniger als eine »kulturelle Erfahrung«. Der Quadrant, auf dem Männer ihren Look ab jetzt mit Schuhen und Accessoires — etwa von Dries Van Noten, Valentino und Ted Baker — ergänzen können, wurde von Storage Milano entworfen. Den typisch milanesischen Hang zu funktioneller Architektur haben die Baukünstler beibehalten, ihn jedoch mit dem richtigen Maß sinnlicher Elemente gebrochen: »Shopping soll mit allen Sinnen stattfinden können«, so ihre Überzeugung für die erste Etage, die mit viel Platz zum Verweilen das persönliche Erleben der ausgesuchten Kollektionen so intensiv wie nie ermöglicht. Das Konzept des Vordenkers und Pritzker-Preisträgers Rem Koolhaas mit seinem »Office for Metropolitan Architecture« (OMA) hat eine in die Zukunft gerichtete Architektur mit bestmöglicher Orientierung für den Kunden genauso im Blick, wie die Bewahrung der Geschichte des KaDeWe, das so eng mit der Stadt und seinen Menschen verwoben ist, wie kein zweites Berliner Haus. Koolhaas will nichts weniger als dem KaDeWe Schritt für Schritt ein neues Gesicht geben und es im internationalen Vergleich auf Augenhöhe mit den weltweit führenden Departmentstores heben.


»High Season« in Hamburg

DIE NEUE ACCESSOIRES HALL IM ALSTERHAUS

Die offizielle Eröffnung der brandneuen Accessories Hall markierte die erfolgreiche erste Etappe der großen Transformation des Alsterhaus. Von nun an findet sich im Atrium die exquisiteste Markenauswahl, die es seit der Eröffnung vor mehr als 100 Jahren im Alsterhaus gab: Taschen und Accessoires von Marken wie Celine, Saint Laurent, Balenciaga, Fendi und Valentino, Uhren und Schmuck des exklusiven Schweizer Juweliers Bucherer sowie die hochklassige Londoner Geschenk- und Genusswelt von Fortnum & Mason illustrieren den erstmaligen Einzug eines wahrhaft modernen Luxus in das Traditionshaus.

Das von Grund auf, nach den Designentwürfen von Kleihues & Kleihues neu gestaltete Atrium, ist zeitgleich der Startschuss für eine neue Epoche. Mit Blick auf die Accessories Hall ist schon heute sichtbar, wohin die Reise geht: Die klassizistische Struktur und die maritime Atmosphäre sind einerseits ein deutliches Bekenntnis zu der Stadt, mit der das Haus seit Jahrzehnten verwoben ist; darüber hinaus erinnert das Atrium in seiner Klarheit an das unverfälschte Bild von Küstenlandschaften. Das Interior für das Zentrum im neuen Erdgeschoß wurde von Sebastian Herkner gestaltet, dessen Name aus der zeitgenössischen Designkunst nicht wegzudenken ist. Für das Surrounding adaptierte er die für ihn typischen Merkmale – sichtbares Handwerk und genuine Materialien – und erschuf ein gleichermaßen emotionales wie funktionales, luxuriöses und dabei zurückhaltendes Interior. Herkners Kreationen machen nicht zuletzt deutlich, dass Shopping auf der Höhe der Zeit auch das ästhetische Erlebnis einschließt.

Begleitet wurde die Eröffnung der Accessories Hall im vergangenen November mit einer Kampagne, die die Verknüpfung von hanseatischer Verbundenheit und einem Sortiment von Weltrang unterstreicht. Die Neuerung spiegelt den Anspruch wider, die lokale Verankerung des Hauses noch deutlicher hervorzuheben. Sein Standort am Jungfernstieg macht das Alsterhaus zu einer Perle der KaDeWe Group und lässt an die Einzigartigkeit der Lage an der Binnenalster nun im innern anknüpfen – mit stadtverbundener Atmosphäre und einem Premium- Sortiment, das seinesgleichen sucht.

Die großen Department Stores der KaDeWe Group waren und sind auch in Zukunft Magneten und Innovationsführer im Premiumsegment in ihren Metropolen, denn sie sind viel mehr als nur Orte, an denen man einkauft. Sie sind Stätten der Begegnung und des Erlebens. Sie erfüllen mit ihren Events kulturelle Aufgaben, inspirieren und waren ihrer Zeit schon immer einen Schritt voraus.


„The Storey“

OBERPOLLINGERS CONCEPT STORE

Mehr und mehr stehen die Metropolen derzeit im Zeichen wegweisender Concept-Stores. Sei es das »Alpha 60« in Melbourne, das »10 Corso Como« in Mailand oder der Londoner »Dover Street Market«. Als eine Mischung aus Avantgarde, Großstadt-Spirit und Kunstprojekt brechen Concept Stores mit den gewohnten Regeln des Einzelhandels. Sie markieren die Style- und Social-Hubs, bilden eigene Communitys und wissen genau, wie man einen Kultort für Kunden entwickelt.

Mit der Eröffnung von »The Storey « holt der Oberpollinger diesen Zeitgeist nach München. Die Stadt ist im ständigen Wandel, und mit ihr sind es das Münchner Leben in einer Metropole und der urbane Streetstyle. Mit dem Urbanwear- Konzept »The Storey« eröffnete im November 2016 im Oberpollinger ein neuer Bereich mit internationalen Marken und lokalen Designern. Allen Kollektionen gemeinsam ist, dass sie die Freiheit feiern, die in der Mode jetzt großgeschrieben wird. Kontemporär gebrochene ikonische Formen von Libertine-Libertine, zeitgeistig interpretierte Bomberjacken von Alpha Industries, Design-Accessoires für Gadgets von Shinola und maskuline Körperpflege von Triumph & Disaster sind nur einige Beispiele. Sneaker, ob handgemacht in „The Storey“ OBERPOLLINGER’S CONCEPT STORE München von VOR oder skandinavisch- minimalistisch von Arkk Copenhagen, zeigen, wie die Grenzen von Sportlich und Formell immer weiter verschwimmen.

Mit »The Storey« bekommt auch der Oberpollinger einen neuen Look. Der Concept Store steht nicht allein für Shopping, sondern vielmehr für einen Kunstraum, geprägt vom High-Profile-Design des Duos Gonzalez Haase. Mit ihrem Projekt zeigen die Architekten, wie nah Fashion und Kunst zusammenrücken. Jenseits von gewohntem Design ist »The Storey« geprägt vom Spiel mit Gegensätzen, Unterschiedlichkeiten und Brüchen in der Sprache von Form, Farbe und Rohstoff. Das Resultat nennen die Berliner Designer einen zeitgeistigen »Cold Chic« im Wechselspiel von Tradition und dynamischer Urbanität, für das München und der Oberpollinger stehen.