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WaltherPark Bolzano-Bozen

SIGNA Prime Selection

Das Viertel rund um den Busbahnhof ist der Eingang zur Altstadt von Bozen – und es präsentiert sich nicht sehr attraktiv. Deshalb ist diese Neugestaltung des ganzen Viertels seit einiger Zeit das Anliegen von SIGNA, und deswegen hat sie einen umfangreichen städtebaulichen Plan vorgelegt, dieses Quartier in der Südtiroler Landeshauptstadt neu zu gestalten und zu requalifizieren.

Die städtebaulichen Planungen für dieses Ensemble beinhalten eine neue Einteilung und Gestaltung, neue Verkehrswege und Infrastruktur, ein Hotel, zahlreiche Wohnungen, Büros, Gastronomiebetriebe, soziale Einrichtungen, Räume für die Jugend sowie ein attraktives innerstädtisches Kaufhaus, um so einen neuen entscheidenden Impuls für das beschauliche Bozen und Südtirol liefern zu können.

Die Architektur dieses Projekts zur Wiedergewinnung und Requalifizierung des Viertels wurde von Star-Architekt David Chipperfield entworfen, der weltweit für zahlreiche herausragende Gebäude verantwortlich zeichnet. Damit soll aus dem heute wenig attraktiven, aber zentralen Viertel ein Quartier von hoher Attraktivität direkt im Zentrum der Stadt entstehen.

Die lokale Politik konnte sich nach den Lokalwahlen im Frühjahr 2015 indes nicht auf eine weitere politische Zusammenarbeit einigen. Die Konsequenz war, dass sich keine Koalition bilden konnte, und die Stadt deswegen unter kommissarische Verwaltung gesetzt wurde. Einer der ersten Schritte, die der Kommissar setzte, war, das Projekt der SIGNA einer allgemeinen Bevölkerungsbefragung zu unterziehen und die Bewohner von Bozen zu befragen, ob sie für die Requalifizierung und die Aufwertung ihrer Stadt stimmen wollen.

Von Anfang an gab es zum Projekt „WaltherPark“ kontinuierliche Information und Transparenz, weil SIGNA überzeugt war, die Bevölkerung und die Entscheidungsträger mit einzubeziehen – schließlich wird ja ein Projekt für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Bozen und des Landes Südtirol verwirklicht. Im Rahmen des Referendums, das von 29. März bis 4. April 2016 stattgefunden hat, haben sich zwei Drittel der Wähler dafür ausgesprochen, dass die SIGNA ihr Projekt bauen soll. Dieses Ergebnis ist umso erstaunlicher und erfreulicher, weil sich lokale Interessensgruppen von Kaufleuten und ein großes Medienunternehmen klar gegen das Projekt ausgesprochen und eine sehr intensive Gegenkampagne wider die Fakten aufgezogen haben. Dennoch gelang es SIGNA, die Bevölkerung von den Vorteilen des Requalifizierungsprojekts für die Stadt und ihre Bewohner zu überzeugen.

Anfang des Jahres 2017 hat das Bozner Verwaltungsgericht drei Einsprüche gegen das Projekt „WaltherPark“ abgelehnt. Nach der Zustimmung durch die Bevölkerung und der öffentlichen Verwaltung im Vorjahr hat nun auch das Gericht den Weg endgültig für die Verwirklichung des Projektes frei gemacht. Nach diesen positiven Entscheidungen und den weiteren rechtlichen und baulichen sowie planerischen Schritten kann das Projekt in drei Jahren umgesetzt und eröffnet werden.

Durch die Umsetzung des Projekts kommt es zu einer deutlichen Belebung der Stadt Bozen und der Region und einem sehr attraktiven zusätzlichen Angebot an hochwertigen Verkaufsflächen für die Bevölkerung von Bozen und Südtirol. Zudem werden hunderte neue Arbeitsplätze während der Bauphase und nach der Eröffnung in den vielen Geschäften geschaffen, und es kommt zu einer deutlichen Aufwertung von Bozen durch Einkaufs- und zusätzlichen Architekturtourismus. Überdies wird den Bedürfnissen der Bevölkerung nach mehr Grünflächen Rechnung getragen, und das Angebot an Ruhezonen substantiell erweitert, indem der Bahnhofspark und die Bahnhofsallee als „hochwertiger Boulevard“ neugestaltet werden.

Bozen erhält ein neues Eingangstor zur historischen Innenstadt, eine Infrastruktur mit vielen Zweckbestimmungen in unmittelbarer Nähe zum zentralen Waltherplatz. Das Projekt ist von den Boznerinnen und Boznern mit viel Positivität und Emotion aufgenommen worden. Die Vorstellung ist, dass im Jahre 2019 hier ein Kaufhaus für die Bürger von Bozen und Südtirol entsteht und von einem Erfolgsmodell „WaltherPark“ gesprochen werden kann.