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31.01.2020 | 12:35 Uhr

VIENNA TWENTYTWO: Neues Stadtquartier für Verwaltung in der Donaustadt

Attraktive neue Flächen für Standesamt, Bezirksvorstehung und Magistratische Bezirksämter in Wien Donaustadt +++ Gemeinderat genehmigt Mietvertrag in städtebaulich bedeutendem Großprojekt +++ Übersiedlung im Jahr 2022 geplant

Wien, 31. Jänner 2020 – Jetzt ist es amtlich! Vor Kurzem, rechtzeitig zum Start des Hochbaus, wurde der Mietvertrag zwischen Bau- und Gebäudemanagement der Stadt Wien und den Projektentwicklern SIGNA/ARE für ein Bürogebäude im Quartier VIENNA TWENTYTWO durch den Wiener Gemeinderat genehmigt. Damit steht den Bewohnerinnen und Bewohnern von Wiens flächenmäßig größtem Bezirk schon bald eine moderne Anlauf- und Servicestelle für viele offizielle Anträge und Anliegen zur Verfügung. Urlauber holen dort künftig ihre Reisepässe ab, neue Einwohner kommen ihrer Meldepflicht nach.

Das achtstöckige, rund 4500 Quadratmeter große Haus im Stadtentwicklungsgebiet VIENNA TWENTYTWO bietet nach seiner Fertigstellung im Jahr 2022 aber auch jede Menge Platz für Romantik. Denn neben Bezirksvorstehung und Magistratischen Bezirksämtern findet sich, in dem derzeit noch profan unter dem Arbeitstitel „Bauteil IV“ laufenden Abschnitt, auch das Standesamt wieder.

„Mit der gestern im Gemeinderat erfolgten Freigabe ist der Weg frei für die Übersiedlung in etwas mehr als zwei Jahren. Läuft alles nach Plan, wird Mitte 2022 der Bezirk aus dem VIENNA TWENTYTWO politisch gesteuert und ist gleichzeitig Zentrum für viele Dienstleistungen moderner Verwaltung. Mit dem VIENNA TWENTYTWO setzen wir gemeinsam mit unserem Partner eines der größten städtebaulichen Projekte Wiens an einem zentralen Knotenpunkt im Norden der Stadt um.“ sagt Christoph Stadlhuber, Geschäftsführer von SIGNA.

„Die Vermietung eines Teils des VIENNA TWENTYTWO an die Bezirksvorstehung, das Magistratische Bezirksamt sowie das Standesamt ist eine zusätzliche Bestätigung für die Qualität des Stadtquartiers. Die ideale Lage, die optimale Verkehrsanbindung, die zukünftigen Gastronomie- und Nahversorgungsangebote sowie das ansprechende Ambiente bieten die besten Voraussetzungen nicht nur für modernes Wohnen, sondern auch für einen attraktiven Arbeitsplatz“, sagt Hans-Peter Weiss, Geschäftsführer der ARE.

„Mit dem VIENNA TWENTYTWO wird ein Projekt realisiert, welches allen Ansprüchen moderner Stadtzentren gerecht wird – funktional wie ästhetisch anspruchsvoll, wird es eine Bereicherung für Kagran und die Donaustadt insgesamt“, sagt Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy.

Urbanes Quartier mit hohen Ansprüchen

Der 32 Meter hohe Bürokomplex ist Teil des modernen von Delugan Meissl Associated Architects geplanten, aus insgesamt sechs Bauteilen und einer verbindenden Erdgeschosszone bestehenden, Ensembles an einem zentralen Knotenpunkt im Norden Wiens. Es verfügt über einen breiten Nutzungsmix aus Wohnen, Büro, Hotel, Gastronomie und bedarfsorientierter Nahversorgung. Das Projekt, das gegenüber dem Donau Zentrum und dem Donau Plex sowie der Erste Bank Arena liegt, weist eine Gesamtgrundfläche von 15.000 m² auf. Nach Gesamtfertigstellung im Jahr 2023 werden die Baukörper eine Höhe von 27 Meter bis 155 Meter erreichen. Den Nutzerinnen und Nutzern stehen in Zukunft insgesamt 600 Wohnungen – in Miete sowie auch in Eigentum – zur Verfügung.

VIENNA TWENTYTWO geht auf die neuen Ansprüche an Stadtquartiere ein und bietet einen synergetische Nutzungsmix vor Ort. Auch in Hinblick auf Nachhaltigkeit kann das Projekt punkten. Das Energiesystem von VIENNA TWENTYTWO ist darauf ausgerichtet, so wenig Ressourcen wie möglich zu verbrauchen. Eine Bauteilkühlung sowie die Nutzung von Grundwasser-Wärme tragen wesentlich zur hohen Umweltfreundlichkeit des Projekts bei. VIENNA TWENTYTWO hält bereits ein Vorzertifikat für die Quartierzertifizierung von ÖGNI in Gold. Für das Bürogebäude wird eine LEED Zertifizierung angestrebt.

Nachdem die Erd- und Tiefbauarbeiten bereits abgeschlossen wurden, laufen derzeit die Baumeisterarbeiten in den Untergeschossen. Dabei werden die Bodenplatten betoniert, danach erfolgen die Schalung, Bewehrung und Betonierung der Wände, Stützen sowie Decken. Mit dem Bau der Obergeschosse wird im März begonnen.

 

 

ÜBER SIGNA

Die vom österreichischen Unternehmer René Benko im Jahr 1999 gegründete SIGNA Gruppe ist eine privat geführte Investmentgesellschaft mit dem Fokus auf den Real Estate-, Retail- und Mediensektor. Die Gruppe ist einer der führenden europäischen Immobilieninvestoren mit einem Portfolio einzigartiger Assets in Premium-Lagen.

Mit einem laufenden Projektvolumen von EUR 9 Mrd. an 10 Standorten in Österreich, Deutschland, Italien, der Schweiz und Luxemburg ist die SIGNA Gruppe einer der bedeutendsten Immobilienentwickler Europas. Sie ist einer der dominierenden Investoren in den attraktiven Immobilienmärkten deutschsprachiger Städte. In enger Zusammenarbeit mit den jeweiligen Kommunen setzt SIGNA Real Estate dabei auf nachhaltige Stadtentwicklung, zukunftsweisende Nutzungskonzepte und architektonische Einzigartigkeit. Anfang 2019 beschloss die SIGNA Gruppe, ihre Immobilienaktivitäten auf den US-Markt auszudehnen und erwarb das legendäre Chrysler Building in New York.

Über die ARE Austrian Real Estate GmbH

Die ARE Austrian Real Estate GmbH, kurz ARE, ist seit Jänner 2013 operativ tätig und einer der größten Immobilieneigentümer in Österreich. Das Portfolio umfasst 558 Büro-, Wohn- und Gewerbeliegenschaften mit rund 1,7 Millionen Quadratmetern vermietbarer Fläche. Der Verkehrswert des Bestandes beträgt rund EUR 2,8 Mrd. Die ARE kauft, entwickelt und vermietet Top-Standorte in ganz Österreich.

Die ARE Austrian Real Estate Development GmbH ist auf Projektentwicklungen spezialisiert. Dabei ist sie in drei Bereichen tätig: Das Project Development entwickelt Lebensräume an attraktiven Standorten. Construction ist für laufende Baustellenbetreuung und die Umsetzung individueller Kundenwünsche zuständig. Das Urban Development erarbeitet optimale Lösungen für aufstrebende Standorte und Stadtteile.

 

Bildmaterial unter folgendem Link: https://we.tl/t-YF5prkc54W

Bild 1: V22 Bauteil 4, Visualisierung, © k18

Bild 2: V22 Baustelle, © Stefan Seelig