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19.03.2019 | 13:37 Uhr

Viva Virgolo – Die Terrasse von Bozen

Maximale Punktezahl für das Ötzi-Projekt von SIGNA

Bozen – 18. März 2019: Mit 100 von 100 möglichen Punkten ist das Ötzi-Museumsprojekt am Bozner Hausberg Virgl klarer Sieger des Landeswettbewerbs zur Neugestaltung eines Museumsquartiers. „Wir sind sehr froh, dass auch die Fachkommission des Landes zu diesem Urteil kommt und damit den Wert unseres Projektes anerkennt“, erklärt Heinz Peter Hager. Nach der technischen Bewertung wurden nun auch die ökonomischen Angebote der Bewerber geprüft, auch hier erhielt der SIGNA-Vorschlag die höchste Punkte-Bewertung.

Das derzeitige Ötzi-Museum in Bozen platzt aus allen Nähten, seit geraumer Zeit sucht das Land nach Erweiterungsmöglichkeiten. Nachdem im Vorjahr die Verhandlungen mit einem Immobilieneigentümer an dessen Preisvorstellungen gescheitert waren, entschied sich das Land, eine öffentliche Marktrecherche auszuschreiben. Bis 12. Oktober 2018 hatten Interessenten die Möglichkeit, ihre Vorschläge einzureichen. Dabei waren eine ganze Reihe von Kriterien zu berücksichtigen, darunter das Raumangebot für das Ötzi-, Archäologie- und Stadtmuseum, die Lage, sowie die Mobilitätslösungen.

„Wir haben uns bemüht, ein wirklich schönes Projekt zu entwickeln, das für Bozen und Südtirol maßgeschneidert ist und zugleich der Bedeutung des Ötzi als archäologische Weltsensation gerecht wird“, so Hager. Dazu beauftragte SIGNA das international renommierte Architekturkollektiv Snøhetta, welches bereits mit einem Seilbahnprojekt überzeugt hatte und das Museumsquartier nun in die Bergstation des Virgl integrierte. Zu den großen Vorzügen des Projektes gehört neben der außergewöhnlichen Architektur von Weltformat auch die beste Mobilitätslösung: Im Umfeld der Virgl-Talstation befinden sich sämtliche Knotenpunkte des öffentlichen Verkehrs (Bus- und Zugbahnhof) sowie über 2.000 Parkplätze.

Wie am Montag bei der Eröffnung der ökonomischen Angebote deutlich wurde, hatte die Fachkommission des Landes bereits bei der technischen Bewertung des Ötzi-Museums am Virgl die höchstmögliche Punktezahl vergeben (70). Das ökonomische Angebot erhielt ebenso die maximale Punktezahl.

Hager: „Wir sind sehr stolz auf unser herausragendes Projekt, das auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten sehr wettbewerbsfähig ist. Nun werden wir ein Public-Private-Partnership-Modell ausarbeiten, das dazu beitragen soll, die Kosten für die öffentliche Hand in Grenzen zu halten.“

Insgesamt hatten sich drei Bewerber an der Marktrecherche des Landes beteiligt. Während ein Bewerber wegen schwerwiegender Formfehler ausgeschlossen wurde, erreichte der zweite Bieter eine deutlich geringere Punktezahl, sei es in der technischen, wie in der ökonomischen Bewertung.

ÜBER SIGNA
Die vom Unternehmer René Benko 1999 gegründete SIGNA Gruppe ist eine privat geführte europäische Industrie- und Beteiligungsholding in den Bereichen Real Estate, Retail und Medien. Das Unternehmen ist einer der bedeutendsten Immobilieninvestoren in Europa und besitzt ein Portfolio an außergewöhnlichen Immobilien in besten Innenstadtlagen mit einem Immobilienwert von über 14 Mrd. EUR und einem zusätzlichen Development Volumen von rund 9 Mrd. EUR.

Die SIGNA Real Estate Gruppe beschäftigt rund 350 Mitarbeiter an 10 Bürostandorten in Österreich, Deutschland, Italien und der Schweiz und zählt in den hochattraktiven Immobilienmärkten von Wien, Berlin, München, Frankfurt, Hamburg, Düsseldorf, Köln, Innsbruck und Bozen zu den Marktführern. In Österreich und in Italien betreibt die Gruppe drei außergewöhnliche Luxushotels. Die SIGNA Retail Gruppe betreibt europaweit marktführende Unternehmen im Offline- und Online-Handel.