Die Alsterarkaden am Hamburger Jungfernstieg, die auf Entwürfe von Alexis de Chateauneuf für den neu zu schaffenden Hamburger Rathausmarkt zurückgehen, gelten mit ihrer Ecklage zur Einkaufsstraße „Neuer Wall“ als das Eingangstor zu Hamburgs Luxusmeile.

Die Alsterarkaden am Hamburger Jungfernstieg gelten mit ihrer Ecklage zur Einkaufsstraße „Neuer Wall“ als das Eingangstor zu Hamburgs wichtiger Einkaufsmeile. Sie gehen auf Entwürfe von Alexis de Chateauneuf zurück, der beauftragt wurde, nachdem 1842 der „Großen Brand“ wütete. Auch der Rathausmarkt und die Alte Post wurden zeitgleich neugestaltet, da Chateauneuf als Pionier für die Erneuerung von Backsteinarchitektur galt. Die Alsterarkaden gelten bis heute als prominentes Beispiel für die so genannte Nachbrandarchitektur.

Die zu den ältesten Einkaufs- und Flaniermeilen Hamburgs zählenden Alsterarkaden, bieten nicht nur Einkaufsbegeisterten, sondern auch den Büromietern einen traumhaften Blick auf die Binnenalster und den Rathausmarkt. Mit den weißen Rundbögen, der Wasserlage und pittoresken Terrassen erleben Besucher venezianisches Flair mitten in Hamburgs Innenstadt, zu dem sich Alexis de Chateauneuf aus seinen Reisen nach Italien inspirieren ließ.

Die Alsterarkaden bieten den Büromietern einen traumhaften Blick auf die Binnenalster und den Rathausmarkt. Die Retailmieter profitieren von den Touristenströmen entlang dem Jungfernstieg und dem Neuen Wall. Als Mieter findet man u.a. Wempe, Swatch, und Douglas.

Zwischen dem bekannten Jungfernsteg, der kleinen Alster, Schleusenbrücke und Neuem Wall entstand zudem die Mellin-Passage – die älteste Einkaufspassage Hamburgs. Auf Grund eines Brandes 1989 mussten die Überreste eines der Häuser abgerissen werden. Während der Renovierungsabreiten kamen aber überraschend die Wand- und Deckenbemalungen in der Passage zum Vorschein, die noch immer besichtigt werden können. Heute stehen noch vier Häuser der ursprünglichen Bauten, die man an den vergoldeten Fischen, Dreizacken zwischen den Rundbögen, sowie den eisernen Geländern und alten Laternen erkennen kann.

Wer in und um die Alsterarkaden genug besichtigt und eingekauft hat, hat die Möglichkeit sich in einem der vielen Cafés zu stärken und sich anschließend auf die Stufen am Fleet zu setzen, um die Alsterschwäne – die lebenden Wahrzeichen Hamburgs – zu beobachten, oder den Alsterdampfern zuzusehen, wenn sie durch die Schleusen bis zur Elbe wandern.