Eine Projektentwicklung der besonderen Art ist die als „Karstadt Hermannplatz“ bekannte Warenhausimmobilie im Bezirk Kreuzberg/Neukölln. Ziel ist es, ein gemischt genutztes sowie lebendiges Quartier für alle Berliner/Innen und deren Besucher/Innen zu entwickeln.

Zur Zeit seiner Errichtung im Jahr 1929 war das Warenhaus mit 72.000 m² und sieben Geschossen das größte Kaufhaus auf dem europäischen Kontinent. Ende des Zweiten Weltkriegs wurden Teile des Gebäudes zerstört und ab 1950 – wenn auch nicht vollständig – sukzessive wiederaufgebaut.

Im neuen Quartier wird die Nahversorgung mit Karstadt und Dienstleistungen weiterhin ein zentraler Bestandteil bleiben. Zudem sollen Flächen für Büros, Wohnungen, Hotel, Sport und lokale Institutionen wie Vereine oder soziale Einrichtungen entstehen. Durch öffentliche Nutzungen wie eine große Markthalle, eine allen zugängliche Dachterrasse und kulturelle Veranstaltungen wird das Quartier zu einem Ort für jedermann. Ein zukunftsweisendes Mobilitätskonzept sorgt für mehr Lebens- und Aufenthaltsqualität rund um den Hermannplatz.

Für Besucherinnen und Besucher, die bei einem Kaffee den Blick über Berlin genießen wollen, soll es – wie im früheren Karstadt Hermannplatz – eine großzügige Dachterrasse geben.