Mit dem Kaufhof-Portfolio hat SIGNA auch das Düsseldorfer Carsch-Haus erworben. Das Kaufhaus mit einer über 100-jährigen Historie befindet sich in einer Top-Location in unmittelbarer Nähe zur Königsallee, einer international bekannten Shopping- und Modedestination. Als eines der bedeutendsten Handelszentren des Landes beheimatet Düsseldorf zahlreiche nationale und internationale Handelsfirmen.

SIGNA plant, das Carsch-Haus nach Vorbild des Berliner KaDeWe umzubauen und als insgesamt fünfte Filiale in die Familie der KaDeWe Group aufzunehmen. Zu dieser gehören bislang, neben dem KaDeWe in Berlin, das Hamburger Alsterhaus und der Münchener Oberpollinger. Und in Zukunft auch das neue Traditionswarenhaus am jetzigen Leiner-Standort auf der Mariahilfer Straße in Wien.

Mit diesem Projekt errichtet SIGNA an der Düsseldorfer Vorzeige-Adresse am Kopf der Flinger Straße ein Premiumhaus, das der Shoppingmetropole Düsseldorf gerecht wird und zugleich auch an die Tradition des Hauses anknüpft.

Übergeordnetes Ziel ist, gesellschaftliche Begegnungsräume zu stärken, außer- und innerhalb des Gebäudes. Daher ist geplant, dass das Carsch-Haus neben Einzelhandel auch Gastronomie beherbergen wird: Im fünften Obergeschoss soll es eine gastronomische Einrichtung geben, die auch außerhalb der Öffnungszeiten des Kaufhauses zugänglich sein wird und den Platz – nicht zuletzt durch das partiell geöffnete Dach – von oben erlebbar macht.

Mit der Projektentwicklung soll nicht nur ein attraktives Einkaufserlebnis im Carsch-Haus selbst geschaffen werden – gleichzeitig soll auch eine umfassende Aufwertung des Platzes stattfinden, die die Bedeutung des Standortes neu definiert. Dies umfasst zum einen die Neukonzeptionierung der Anbindung des Carsch-Hauses an den Heinrich-Heine-Platz und die Fußgängerzone. Außerdem soll die Heinrich-Heine-Allee als Boulevard mit hoher Aufenthaltsqualität umgestaltet werden, was unter anderem einen Rückgang der Straßenführung zum ursprünglichen Verlauf vor den Umbaumaßnahmen Ende der 1970er Jahre umfasst. Somit wird die Großzügigkeit des Heinrich-Heine-Platzes für die Stadt wiedergewonnen.