Der Virgl, Hausberg und Herzensangelegenheit von Bozen. SIGNA arbeitet derzeit an Ideen zur Erschließung. Das Vorhaben entstand im Zuge der Entwicklung des WaltherParks. Der zentral gelegene Grünraum am Virgl liegt eine „Etage“ höher als die Innenstadt von Bozen. SIGNA kaufte das 38 Hektar große Areal am Virgl und schrieb im Jahr 2015 einen internationalen Architekturwettbewerb für die Errichtung einer Seilbahn aus. Diesen gewann das renommierte norwegische Architekturkollektiv Snøhetta.

Das Archäologiemuseum beheimatet die weltweit bekannte Gletscherleiche Ötzi. Vor mittlerweile mehr als einem Jahr begann in Bozen die Diskussion über die Unterbringung des Museums. Auch das derzeit gegenüberliegende Stadtmuseum hat dringenden Erweiterungsbedarf. Das Land verhandelte diesbezüglich mit dem Besitzer einer angrenzenden Immobilie. Da die ökonomischen Vorstellungen allerdings enorm auseinandergingen, brach das Land die Verhandlungen ab und schrieb stattdessen eine öffentliche Marktrecherche aus.

SIGNA entschied sich umgehend zur Beteiligung. Es geht um eine Aufwertung des Virgl, mehr als nur eine Motivation für SIGNA. Es ist ein bahnbrechendes Projekt, das allen Ansprüchen und Anforderungen gerecht wird. SIGNA beauftragte die Seilbahnplaner von Snøhetta, ein Museumsquartier in die Bergstation zu integrieren. Das Gesamtprojekt sieht vielseitige Nutzungsmöglichkeiten vor. Diese reichen von Wandern und Spazieren über Aussichtspunkte, Veranstaltungen, Natur- und Kulturerlebnisse bis hin zu Museum und Gastronomie. Sowohl bei der technischen als auch bei der ökonomischen Prüfung durch die Fachkommission des Landes erhielt das SIGNA-Projekt die maximale Punktezahl.