Das Gesamtprojekt WaltherPark umfasst einerseits ein innerstädtisches Kaufhaus, ein Hotel und Wohnungen, andererseits auch Büroräumlichkeiten sowie umfangreiche Grünflächen und ein ausgearbeitetes Verkehrskonzept samt unterirdischer Anbindung aller innerstädtischen Garagen und ausgelagertem neuem Busbahnhof. Der Entwurf besticht durch internationale Toparchitektur von David Chipperfield und ist mit dem städtebaulichen Masterplan für Bozen sowie mit den Überlegungen zur Bebauung des Bahnhofareals kompatibel.

Durch die Umsetzung des Projektes kommt es zu einer deutlichen Belebung der Stadt Bozen und der Region und einem sehr attraktiven zusätzlichen Angebot an hochwertigen Verkaufsflächen für die Bevölkerung von Bozen und Südtirol. Zudem werden hunderte neue Arbeitsplätze während der Bauphase und nach der Eröffnung in den vielen Geschäften geschaffen, und es kommt zu einer deutlichen Aufwertung von Bozen durch Einkaufs- und zusätzlichen Architekturtourismus. Überdies wird den Bedürfnissen der Bevölkerung nach mehr Grünflächen Rechnung getragen und das Angebot an Grün- sowie Ruhezonen substanziell erweitert, indem der Bahnhofpark und die Bahnhofsallee als „hochwertiger Boulevard“ neu gestaltet werden.

Im Rahmen eines Referendums der Bevölkerung von Bozen, das von 29. März bis 4. April 2016 stattgefunden hat, haben sich fast zwei Drittel der Wähler, genau 64,39 %, dafür ausgesprochen, dieses Requalifizierungsprojekt, zu bauen. Nach dieser demokratischen Entscheidung und den weiteren rechtlichen und baulichen sowie planerischen Schritten, kann das Projekt in drei Jahren umgesetzt und eröffnet werden.

Die Vorstellung ist, dass im Jahre 2020 hier ein Kaufhaus für die Bürger von Bozen und Südtirol entsteht.