Ein vernetztes, zukunftsorientiertes, lebenswertes Herz der Stadt – das ist die Vision für den Nordkopf in Wolfsburg. SIGNA und die Wolfsburg AG haben in Zusammenarbeit mit den Städteplanern das Konzept für ein urbanes Quartier der Zukunft entwickelt: Wolfsburg Connect.

Das Projektgebiet umfasst circa 110.000 Quadratmeter zwischen dem Stadtzentrum und dem Volkswagenwerk im Norden. Im Osten schließt das Quartier direkt an die Porschestraße an. Es sollen neue Geschäfte, Freizeit-, Gastronomie- und Hotelangebote, Wohnungen und Büros sowie neue Arbeitsformen, Mobilitäts- und Digitallösungen entstehen. Bereits etablierte Attraktionen wie die Autostadt, das Phaeno und die Designer-Outlets Wolfsburg werden sinnvoll ergänzt und miteinander vernetzt.

Der Großteil der Gebäude soll mit verschiedenen Nutzungsarten realisiert werden: Büros, Einzelhandels-, Freizeit- und Gastronomieflächen im Erdgeschoss und Angebote für das Wohnen in den obersten Geschossen. In den Gebäuden orientieren sich die Raumkonzepte an der Mischung verschiedenster Arbeitsformen, darunter innovative Büroflächen, Co-Working- und Maker-Spaces. Hinzu kommen alternative Wohnformen wie das Wohnen auf Zeit und Micro-Apartments. Von den individuellen Bedürfnissen bis hin zu denen einer Gemeinschaft werden Bürofunktionen nach dem Prinzip „Live-Work-Play“ entwickelt. Hierbei bietet die Mischung aus Rückzugsräumen sowie Orte für Treffpunkte und Aktivitäten eine optimale Arbeitsatmosphäre.

© Matthias Leitzke

Im Quartier sollen öffentliche Plätze weitere Dreh- und Angelpunkte zum Austausch schaffen, ob in der Mittagspause, beim Abendessen auf der Restaurantterrasse oder einfach nur zum Sitzen und FreundInnen treffen.

Ein wichtiger Baustein für die Lebendigkeit des Quartiers sind gastronomische Angebote. Der lokalen Bevölkerung und den BesucherInnen soll eine breite Vielfalt an Food-Konzepten geboten werden. Ein Mix aus regionalen und internationalen AnbieterInnen, Street-Food und exklusiven Restaurants sowie coolen Bars.

Manfred Günterberg (Wolfsburg AG), Klaus Mohrs (Wolfsburg), Timo Herzberg (SIGNA), Gunnar Kilian (Volkswagen) – © Lars Landmann

Ein großes Augenmerk wird im städtebaulichen Konzept auf den Ausbau der Mobilitätsangebote gelegt: Fahrradwege entlang der Heinrich-Nordhoff-Straße, eine Route für alternative Mobilität innerhalb des Quartiers. Eine gute Durchwegung zwischen dem neuen Stadtquartier und Wolfsburg sorgt für starke Fußgängerverbindungen. Stellmöglichkeiten für Fahrräder und Scooter werden in das Quartier integriert. Eine Straße entlang der Bahnanlagen erschließt das Quartier für Lkw und Pkw, dort liegen auch Einfahrten zu den Garagen.