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Neuer Glanz in historischen MauernAlte Akademie – München

SIGNA Retail

Stadtrat stimmt Umbauplänen zu

Die Alte Akademie im Zentrum Münchens in einer der attraktivsten Einzelhandelslagen in Deutschland, mit einer 130 Meter langen Front zur Fußgängerzone und in unmittelbarer Nachbarschaft zum bekannten Premium-Warenhaus Oberpollinger, ist ein ehemaliges Jesuitenkolleg und wurde ursprünglich im 16. Jahrhundert geplant und errichtet. Als Architekt wird ihr der niederländische Hofkünstler Friedrich Sustris zugeschrieben. Der mit mehreren Innenhöfen weitläufige, viergeschossige Komplex wurde unter Herzog Wilhelm V laufend erweitert. 1583 erfolgte die Grundsteinlegung der Michaelskirche, bald darauf ergänzte ein Jesuitenkloster den Campus. Das nach dem Herzog landläufig als „Wilhelminum“ bekannte Gebäude wurde von den Jesuiten rd. 200 Jahre lang intensiv für klerikale Zwecke genutzt, bis der Orden 1773 durch Papst Clemens XIV verboten wurde. Das Verbot wurde vierzig Jahre später wieder aufgehoben.

Seinen heutigen Namen verdankt die Alte Akademie dem Einzug der Bayerischen Akademie der Wissenschaften 1783, nachdem der Jesuitenorden temporär verboten wurde. Nach Zerstörung durch Fliegerbomben im Zweiten Weltkrieg wurde ein Teil des Objekts nach historischem Vorbild saniert.

Die Alte Akademie wurde im Jahr 2013 von SIGNA in Form eines 65-jährigen Erbbaurechts erworben. In Abstimmung mit der Landeshauptstadt München wurde in weiterer Folge ein internationaler einstufiger Realisierungswettbewerb durchgeführt, im Zuge dessen insbesondere die geplante Nutzungsmischung und die Auswirkung auf die denkmalrechtlichen, funktionalen und historischen Zusammenhänge untersucht wurden. Das Ergebnis wurde im April 2016 der Öffentlichkeit präsentiert. Das aus Basel stammende Architekturbüro Morger Partner Architekten erhielt den Zuschlag für den Umbau der Traditionsimmobilie mit über 400-jähriger Geschichte. Das Preisgericht stimmte fast einstimmig für die „behutsamen und stimmigen Umbaupläne“ des Schweizer Architekturbüros inkl. dem Landschaftsarchitekten Maurus Schifferli.

Seit dieser Wettbewerbsentscheidung hat SIGNA intensive Gespräche mit der Stadt München für die erforderliche Baurechtsschaffung geführt.

Im Münchner Stadtrat am 21. Februar 2018 stimmte die Mehrheit von CSU und SPD den von SIGNA favorisierten Plänen für das Redevelopment der Alten Akademie schließlich zu. Nach dieser positiven Entscheidung für SIGNA können die weiteren Planungen fortgesetzt werden. Nachdem die Stadt München die Verwaltung nun mit der Einleitung des Bebauungsplanverfahrens beauftragt hat, kann voraussichtlich in etwa einem Jahr – Anfang 2019 – mit den Umbauarbeiten begonnen, die dann rund zwei Jahre andauern werden. Das Gesamtinvestitionsvolumen beträgt über EUR 400 Mio.

Durch behutsame Sanierung und Neukonzeption, nach den hohen Maßstäben des Goldenen Quartiers in Wien, bietet die Alte Akademie SIGNA erneut Gelegenheit, im Herzen der innerstädtischen Fußgängerzone ein charakteristisches Retail-Ensemble zu entwickeln, um in einer der bundesweit nachgefragtesten Einzelhandelslagen attraktive Flächen anzubieten. Im historischen Gebäudekomplex der Alten Akademie wird es eine Mischung aus hochwertigem Einzelhandel, modernen Büros und attraktiven Wohnungen geben. Der Schmuckhof wird der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und mit Gastronomie sowie Kleinläden belebt.