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Nathalie Benko bei der Kinderkrebshilfe Tirol & Vorarlberg.

SIGNA zeigt soziale Verantwortung

SIGNA Unternehmensgruppe

Engagement bei einer Vielzahl von Projekten und Vereinen

Ob bei der AIDS Charity Gala, im Tiroler Kinderschutzverein, im Verein „Sag Nein zu Krank und Arm“, als Kultursponsor für das Kunstforum, als Unterstützer der Veranstaltung „Star Charity Gala“, deren Reinerlös Projekten der NGO „Education Africa“ zugutekommt, für das Projekt „Nachbarinnen in Wien“ von Christine Scholten, ein Verein der Familien mit Migrationshintergrund bei der Integration unterstützt, beim Münchner Kindl-Heim, bei der Gala „Wider die Gewalt“, für die Tiroler Kinderkrebshilfe, für den Tiroler Wassersportverein Innsbruck, für die deutschlandweite Karstadt-Initiative „Mama ist die Beste“, oder als Unterstützer der Sanierung und Modernisierung der Wiener Secession, eines der wichtigsten Kulturgüter und beeindruckendsten Jugendstilwerke Österreichs – SIGNA engagiert sich bei all diesen und weiteren Vereinen bzw. Projekten.

Nathalie Benko bei der Kinderkrebshilfe Tirol & Vorarlberg.

Bis Ende 2020 entsteht in Berlin-Wilmersdorf ein neuer jüdischer Bildungscampus für 500 Kinder. Auf dem rd. 7.000 m² großen Campus sind eine Kita, eine Grundschule, ein Gymnasium, eine Sporthalle, eine Bibliothek, ein Jugendclub und ein Festsaal geplant. Finanziert wird das Projekt unter anderem mit Mitteln des Bundes, des Landes, aus Stiftungsmitteln und durch Privatsponsoren, darunter auch SIGNA.

Scheckübergabe der Karstadt Spendenaktion „Mama ist die Beste“.

Im Sonnwendviertel rund um den Hauptbahnhof Wien entsteht mit „CAPE 10 – Haus der Zukunft und sozialen Innovation“ ein modernes Sozial-, Gesundheits- und Innovationszentrum für sozial und gesundheitlich benachteiligte Menschen, insbesondere für Kinder und Jugendliche. SIGNA ist einer der wesentlichen Unterstützer dieses Projektes.

Mit einer jährlichen Spendensumme für Sport, Kunst und Soziales von rd. einer Million Euro zeigt SIGNA große soziale Verantwortung. Ein Fixpunkt des sozialen Engagements von SIGNA beginnt schon jeweils im Jänner des Jahres mit dem Sponsorship für die Kitz Charity Trophy anlässlich des legendären Hahnenkamm-Wochenendes. Jahr für Jahr versammeln sich ebenso namhafte wie engagierte Teilnehmer am Zielhang der Streif, um im sportlichen Wettstreit gegeneinander anzutreten. Auch heuer wurde bedürftigen Tiroler Bergbauernfamilien in Not wieder mit einer hohen Spendensumme unter die Arme gegriffen.

Interview mit Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn

Initiator von CAPE 10 – Haus der Zukunft und der sozialen Innovation

Wofür steht CAPE 10 und was steckt hinter diesem Projekt?

Meryn: „Im Sonnwendviertel, direkt neben dem Wiener Hauptbahnhof, den herausragenden SIGNA Projekten PARKAPARTMENTS AM BELVEDERE & Andaz Vienna Am Belvedere sowie BEL & MAIN Vienna und in unmittelbarer Nähe des Schloss Belvedere, errichten wir das Haus der Zukunft und der sozialen Innovation, CAPE 10. ‚10‘ steht dabei für den 10. Wiener Gemeindebezirk und ‚CAPE‘ steht für „Cap der guten Hoffnung“. Und das ist auch schon unsere Botschaft: Wir möchten ein Ort sein, ein Raum der Hoffnung und Begegnung. Und wir sind für alle offen, für Arme, für Reiche, für Junge, für Alte, für Gesunde, für Kranke. Es geht darum, dass wir wieder lernen, uns zu öffnen, dass es wieder ein Miteinander gibt. Denn ich glaube, in einer Welt, wo sich alles partikularisiert, brauchen wir so altmodische Dinge wie ein bisschen Solidarität.“

Welche Angebote bietet CAPE 10?

Meryn: „In dem mehrgeschossigen Gebäude werden wir auf rund 5.000 m² Nutzfläche Sozial- und Gesundheitsinstitutionen, ein Gesundheitszentrum der Vinzenz Gruppe, ein Max & Lara Kompetenzzentrum für Jugendliche und Familien, ein Tageszentrum für wohnungslose Frauen von Obdach Wien, eine niedrigschwellige medizinisch-soziale Ambulanz speziell für obdachlose Frauen, Mütter und ihre Kinder sowie ein Digital Health Cluster unterbringen. Gastronomiebetriebe, Veranstaltungs- und Interaktionsflächen werden als multifunktionelle ‚Räume der Möglichkeiten‘ fungieren, die ihre endgültige Widmung erst durch Besucher und Nutzer im Kontext ihrer Bedürfnisse erhalten.“

Warum braucht es CAPE 10?

Meryn: „Auch in Österreich wird die gesellschaftliche Kluft immer größer. Über 1,2 Millionen Menschen (also 14,4 %) sind akut armutsgefährdet – mehr als 400.000 davon sind Kinder. Bei dreimal schlechterem Gesundheitszustand sind sie doppelt so oft krank wie Kinder aus wohlhabenden Verhältnissen und haben eine bis zu zehn Jahre kürzere Lebenserwartung.“

Was macht das Gebäude von CAPE 10 so besonders?

Meryn: „Das von Architekt Prof. W. Prix von COOP HIMMELB(L)AU entworfene, transparent und offen gestaltete Gebäude ist ein sozial-integratives Haus, das unter anderem verschiedensten Randgruppen eine Zufluchtsstätte bietet und dessen Errichtungskosten sich an denen für sozialen Wohnbau in Wien orientieren. Gemeinsam mit dem Kunstkonzept von Erwin Wurm soll es ein sozialer Leuchtturm und markantes Symbol der Stadt sein.“

Wie finanziert sich ein Projekt dieser Dimension?

Meryn: „Wir haben dieses Projekt – was einzigartig ist für Österreich – ohne öffentliche Gelder in Angriff genommen. CAPE 10 ist ein Projekt der Zivilgesellschaft und der österreichischen Wirtschaft, das von Partnerunternehmen und privaten Investoren wie René und Nathalie Benko unterstützt wird. Dadurch ist es überhaupt erst möglich, ein Vorhaben dieser Dimension zu verwirklichen.“

Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn

Initiator von CAPE 10

Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn ist Vorstand des Institutes Besondere Einrichtung für Medizinische Aus- und Weiterbildung der Medizinischen Universität Wien, Facharzt und Professor für Innere Medizin. Seine Ausbildung erhielt er an der Medizinischen Universität Wien, am Kings College und Hammersmith Hospital in London sowie am Albert Einstein College of Medicine und Veterans Administrative Hospital in New York. Prof. Meryn ist Mitglied zahlreicher nationaler und internationaler Fachgesellschaften und Autor von über 200 wissenschaftlichen Publikationen in Fachzeitschriften und Fachbüchern sowie Bestsellern.

Nathalie Benko mit Prof. Siegfried Meryn.