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Die SIGNA Unternehmensgruppe

Auf einen Blick

SIGNA versteht sich als rein privat geführte und unternehmerisch agierende Industriegruppe in den Bereichen Real Estate und Retail. In den 17 Jahren seit Gründung ist es gelungen, das Unternehmen mit seinen zwei operativ völlig unabhängig agierenden Geschäftsbereichen Immobilien und Retail zu einem europäischen Format zu führen. Die Gruppe umfasst zwei zentrale Kerngeschäftsbereiche: SIGNA Real Estate und SIGNA Retail.

SIGNA Real Estate beschäftigt etwa 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an neun Standorten in Österreich, Deutschland, Italien und der Schweiz. Der Gross Asset Value der Immobiliengruppe beträgt über EUR 10 Mrd. und das Developmentvolumen beläuft sich auf weitere EUR 5 Mrd. SIGNA Real Estate ist in vier unabhängige Geschäftsbereiche unterteilt:

SIGNA Prime Selection besitzt ein Portfolio exklusiver Immobilien in innerstädtischen Lagen in Österreich, Deutschland und Italien. Der überwiegende Teil dieser außergewöhnlichen Liegenschaften bleibt langfristig im Besitz von SIGNA Prime. Sie ergänzt ihre Immobilienanlagen durch Zukäufe und zusätzliche Projekte an Top-Standorten mit hohem Wertsteigerungspotenzial laufend weiter.

SIGNA Development Selection investiert in Entwicklungsprojekte in Ballungszentren, besonders im deutschsprachigen Raum. Dazu zählen Bürogebäude und -hochhäuser, Wohnanlagen, Einkaufszentren und Hotels. Das Unternehmen verfolgt eine Strategie des „Kaufens – Entwickelns – Verkaufens“.

SIGNA Funds verwaltet geschlossene Immobilienfonds für private Anleger mit stabilen Renditen und langfristigen Wertsteigerungen. Außerdem verfolgt sie opportunistische Immobilieninvestitionen, z. B. die Verwaltung von Private-Equity-Investitionen für institutionelle Anleger und Familienunternehmen. Neue Projekte wie Kindertagesstätten und Studentenwohnheime sowie City-Apartments erweitern das Portfolio dieses Unternehmens.

SIGNA Luxury Hotels setzt höchste Maßstäbe in der Konzeption, Entwicklung und Vermarktung einzigartiger Destinationen an den schönsten Orten Mitteleuropas und ist Besitzer und Betreiber beeindruckender Luxushotels & Ressorts. So gehören das Chalet N in Lech am Arlberg, das Luxushotel Park Hyatt Vienna, sowie das von internationalen Stararchitekten entworfene Luxusressort Villa Eden Gardone am Gardasee mit einem 5-Sterne-Boutique-Hotel ebenso dazu.

Unter dem Dach der SIGNA Retail sind mehrere Handelsunternehmen unabhängig nebeneinander aufgestellt. Rund 20.000 Beschäftigte an über 125 Standorten in besten Innenstadtlagen und über 70 Webshops in 18 Ländern erwirtschaften jährliche Umsätze von rund EUR 3,8 Mrd.

Teil der SIGNA Premium Group ist The KaDeWe Group, die führende Premium- und Luxuswarenhausgruppe im stationären Bereich in Deutschland und Europa und Betreiber der drei Luxuskaufhäuser: das KaDeWe in Berlin, der Oberpollinger in München und das Alsterhaus in Hamburg. Mit der Übernahme von Deutschlands größter Fashion Mall für Premium- und Luxusmode im Internet, MYBESTBRANDS, Mitte 2017, wurde diese Position auch im digitalen Bereich untermauert. Zusammen mit ihrem italienischen Partner LaRinascente möchte The KaDeWe Group ihr Portfolio durch Übernahme weiterer führender Premiumhäuser in Europa und durch Eröffnung neuer Geschäfte in den wichtigsten europäischen Hauptstädten erweitern.

Die SIGNA Sports Group ist die führende Einzelhandelsgruppe und Multi Channel Plattform für Sportartikel in Deutschland und unter den «Top Four» in Europa. Die Gruppe ist Eigentümer von Karstadt Sports mit seinem vielfältigen Produktsortiment. Darüber hinaus hält die Gruppe Mehrheitsanteile am Online-Spezialanbieter internetstores (Nr. 1 in Radsport und Outdoor) sowie an Tennis-Point (Nr. 1 im Tennis) und OUTFITTER (Nr. 2 in Fußball, Laufsport und Mannschaftssportarten) sowie von Probikeshop, dem führenden Online Bike-Retailer in Frankreich und Südeuropa.

Mit mehr als 135-jähriger Tradition zählt der erfolgreich restrukturierte Karstadt zu den führenden Kaufhausketten des Landes. Die SIGNA Department Store Group betreibt 79 Niederlassungen an Triple-A-Standorten, vertreibt mehr als 1.200 Marken und erwirtschaftet jährlich einen Umsatz von über EUR 2 Mrd. Zusammen mit karstadt.de, dress-for-less, hood.de und weiteren zusätzlichen Übernahmen und Partnerschaften möchte die Gruppe zu einem „Marktplatz der Zukunft“ werden, der die Online- und Offline-Shopping-Angebote miteinander kombiniert.

Die SIGNA Food & Restaurants Group gehört zu den größten Quick-Service-Plattformen auf dem deutschen Markt. Zum Portfolio gehört, neben Le Buffet, auch das Joint Venture mit EATALY. Die Gruppe positioniert sich als innovativer Dienstleister auf dem europäischen Markt für Lebensmittel. Auf der Grundlage ihres betrieblichen Know-hows wird sie mithilfe von Übernahmen und Master-Franchisevereinbarungen/ Joint Ventures mit schnellen Dienstleistungskonzepten weiter wachsen.

SIGNA GroupExecutive Board

Das Group Executive Board (EB) der SIGNA Gruppe wurde 2013 installiert, um dem schnellen Wachstum und der Diversität der SIGNA Gruppe gerecht zu werden. Der Chairman des SIGNA Group Executive Board – Dieter Berninghaus – sowie vier Vorstände einzelner Geschäftsbereiche stehen als EB-Mitglieder – insbesondere betreffend die strategische Entwicklung der Gruppe über alle Unternehmensbereiche hinweg – beratend zur Seite. Die Verantwortung für die Entwicklung und Umsetzung von Strategie und operativem Geschäft bleibt dabei den Vorständen und Geschäftsführern der einzelnen Geschäftsbereiche bzw. Gruppenunternehmen vorbehalten.

Dr. Dieter Berninghaus

Dr. Dieter Berninghaus

Dr. Dieter Berninghaus, geb. 1965, übernahm mit 1. September 2016 die Funktionen als Chairman des Executive Boards der SIGNA Gruppe und als Chairman der SIGNA Retail. Zuvor zeichnete er von Anfang 2008 bis August 2016 als Mitglied der Generaldirektion und CEO für das komplette Handelsgeschäft der Migros Gruppe verantwortlich und war als Verwaltungsratspräsident sowie -mitglied zuständig für 15 Unternehmungen des Schweizer Handelsriesen. Weiters war Herr Berninghaus für die Denner AG/Rast Holding AG (2004-2008) als Mitglied des Verwaltungsrats sowie danach als Verwaltungsratspräsident und für die REWE Gruppe (1999-2004) als CEO und Sprecher des Vorstandes tätig. Bei der Metro AG (1991-1999) war Herr Berninghaus – zuletzt als Direktor – für die Leitung des Konzernbereichs Internationalisierung und strategische Unternehmensentwicklung verantwortlich.

Christoph Stadlhuber

Christoph Stadlhuber

Christoph Stadlhuber, geb. 1967, ist seit 2011 CEO der SIGNA Prime Selection AG. Als Geschäftsführer der Bundesimmobiliengesellschaft m.b.H. von 2003 bis 2011 tätig, verfügt er über langjährige entscheidende Immobilienerfahrung. Zuvor leitete er das Büro des österreichischen Bundesministers für Wirtschaft und Arbeit. Seit 2013 ist er Sprecher des SIGNA Executive Board.

Wolfram Keil

Wolfram Keil

Wolfram Keil, geb. 1967, ist seit 2014 Geschäftsführer der SIGNA Retail GmbH und arbeitete zuvor als CFO der SIGNA Recap Funds. Er war für Cerberus Deutschland und Terra Firma Capital Partners in London tätig, wo er umfangreiche Erfahrungen im Private Equity und Immobiliengeschäft sammelte. Nach dem Studium begann Wolfram Keil seinen beruflichen Werdegang im Finanzbereich bei Procter & Gamble. Seit 2013 ist er als Group CFO Mitglied des SIGNA Executive Board.

Frank Tölle

Frank Tölle

Frank Tölle, geb. 1963, ist CEO der SIGNA Funds, die er seit 2005 leitet. Vormals war er Mitglied des Direktoriums der IDEENKAPITAL Financial Service AG, einer Tochtergesellschaft der ERGO Versicherungsgruppe, wo er vorrangig für die Konzeption von geschlossenen Investmentfondsprodukten verantwortlich zeichnete. Seit 2013 ist er Mitglied des SIGNA Executive Board.

Jürgen Fenk

Jürgen Fenk

Jürgen Fenk, geb. 1966, ist seit 1. Oktober 2017 Geschäftsführer der SIGNA Holding und Mitglied des SIGNA Group Executive Board. Davor zeichnete er als Mitglied des Vorstandes der Landesbank Hessen-Thüringen (helaba) für die Bereiche Immobilien, Debt Capital Markets und Financial Institutions verantwortlich. Herr Fenk verfügt über langjährige Erfahrung im Banken-, Kapitalmarkt- und im Immobiliengeschäft. In seine neue Tätigkeit fallen insbesondere die Bereiche Banking, Kapitalmarkt sowie Capital Sourcing für die Gruppe. Er wird darüber hinaus auch neue Geschäftsfelder im Bereich Prop Tech, Debt Fund und Insurance Business für die SIGNA Unternehmensgruppe aufbauen.

UnternehmensgruppeBeirat

Ein wesentlicher Faktor für den Erfolg und das Wachstum des Unternehmens war das Einsetzen eines strategischen Beraterkreises von angesehenen Persönlichkeiten aus dem Bankenwesen, aus der Politik und aus der Wirtschaft. Der Beirat ist kein statutarisches Organ im herkömmlichen Sinn, sondern vielmehr ein Gremium, dessen Aufgabe es ist, die Strategie und die Weiterentwicklung sowie das Neugeschäft des Unternehmens voranzutreiben. Der im Jahre 2005 erstmals eingesetzte Beirat hat damals aus Karl Samstag, Rainer de Backere und Peter Hasskamp bestanden.

Mittlerweile ist dieses Gremium auf 12 Persönlichkeiten angewachsen und umfasst neben dem Vorsitzenden René Benko auch Alfred Gusenbauer, Prof. Roland Berger, Walid Chammah, Günter Koller, Eduardo Leemann, Susanne Riess, Karl Stoss und Ernst Tanner.

Die drei Gründungsmitglieder sind selbstverständlich noch immer mit an Board. Allen gemein ist die hohe Bindung zur SIGNA und zum Gründer des Unternehmens sowie ihre langjährige Erfahrung und Expertise in den jeweiligen, unterschiedlichen Gebieten ihres Wirkens.

René Benko

René Benko

René Benko, geboren 1977, ist Gründer der SIGNA sowie Vorsitzender des Beirats der SIGNA Holding GmbH. Seit der Gründung der Firmengruppe im Jahr 2000 wurden annähernd EUR 10 Mrd. mit außergewöhnlichem Erfolg in „Core +“, wertschöpfende und opportunistische Immobilienprojekte investiert sowie eine Handelssparte mit mehr als EUR 3 Mrd. Jahresumsatz aufgebaut.Mehr über René Benko

Dr. Alfred Gusenbauer

Dr. Alfred Gusenbauer

Alfred Gusenbauer war österreichischer Bundeskanzler. Nach seinem Ausscheiden aus der Politik nahm er mehrere ausgewählte Aufsichtsratsmandate, u.a. beim größten österreichischen Baukonzern Strabag sowie bei der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ), an. Zudem ist er seit dem Wintersemester 2009 Visiting Professor an der US-Ivy League Universität „Harvard“. Alfred Gusenbauer gilt als Experte in den Bereichen Außen-, Sicherheits- und Wirtschaftspolitik und ist Träger mehrerer hoher in- und ausländischer Auszeichnungen.

Ernst Tanner

Ernst Tanner

Ernst Tanner, geboren 1946 in Schaffhausen/Schweiz ist CEO und Präsident von Lindt & Sprüngli. Tanner steht seit 23 Jahren an der Spitze des Schweizer Schokoladekonzerns und machte aus dem damals angeschlagenen Übernahmekandidaten einen Weltkonzern. So konnte er den Umsatz substantiell steigern und den Börsenwert von Lindt & Sprüngli verzwanzigfachen. Zuvor arbeitete Ernst Tanner über 20 Jahre lang bei einem der größten Konsumgüterkonzerne der Welt, Johnson & Johnson, zuletzt als Company Group Chairman verantwortlich für das gesamte europäische Konsumgütergeschäft. Ernst Tanner ist zudem im Verwaltungsrat der Swatch Group sowie der deutschen Brauerei Krombacher. Auch bei der Credit Suisse saß er mehr als 15 Jahre im Verwaltungsrat und im Advisory Board.

Walid A. Chammah

Walid A. Chammah

Walid A. Chammah, wurde 1954 in Beirut/Libanon geboren. Walid Chammah war Vorstandsvorsitzender von Morgan Stanley International und Mitglied der Geschäftsführung und der Operating Committees. Zwischen September 2007 und Dezember 2009 war Herr Chammah Co-Präsident von Morgan Stanley, und zeichnete für das institutionelle Wertpapier-Geschäft verantwortlich, bis er diese Funktion im Jänner 2012 zurücklegte. Seither hat er zahlreiche Beratungsmandate in verschiedenen internationalen Unternehmen inne.

Prof. Dr. h.c. Roland Berger

Prof. Dr. h.c. Roland Berger

Roland Berger gilt als der Grand Seigneur des internationalen Beraterwesens und hat 1967 Roland Berger Strategy Consultants gegründet, deren Ehrenvorsitzender er heute ist. Er ist Mitglied verschiedener Aufsichtsräte und Beiräte. Seine Roland Berger Stiftung verleiht jährlich den Roland Berger Preis für Menschenwürde und fördert begabte Kinder aus sozial benachteiligten Familien auf ihrem Weg zur Hochschulreife.

Günter Koller

Günter Koller

Günter Koller wurde 1965 in München geboren. Er begann 1994 seine Tätigkeit als Rechtsanwalt bei der Wirtschaftskanzlei BEITEN BURKHARDT MITTEL & Wegner mit Schwerpunkt Immobilien- und Bankrecht. Im Jahr 1997 gründete er gemeinsam mit Kollegen GSK, eine auf Immobilien, Bank- und Finanzrecht spezialisierte Kanzlei. Mitte 2001 schied er aus der Kanzlei aus und übernahm als Geschäftsführer die Leitung der Wilhelm von Finck Hauptverwaltung GmbH, München. Das Family Office betreut Herrn Wilhelm von Finck und zwei weitere vermögende Kunden in allen Vermögensangelegenheiten mit Ausnahme von Finanzdienstleistungen. Günter Koller ist stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender bei der Quantum Immobilien AG, Hamburg und der Isarklinik AG, München. Er ist Mitglied des Aufsichtsrates bei der Accumulata AG, der GIEAG, der Hammer AG, alle München und der 6B47 Real Estate Investors AG, Wien. Ferner ist er Member of the Advisory Board of Paramount REIT PGRE, New York.

Dr. Susanne Riess

Dr. Susanne Riess

Susanne Riess verfügt über langjährige politische Erfahrung und wurde im Jahr 2000 als Vizekanzlerin der Bundesrepublik Österreich angelobt. Nach ihrem Ausstieg aus der Politik ist Frau Riess seit 2004 Vorstandsvorsitzende der österreichischen Wüstenrot Bausparkassen- und Versicherungsgruppe und nimmt zusätzlich zahlreiche Aufsichtsratsmandate, wie beispielsweise im Verwaltungsrat der Schweizer IHAG Privatbank, wahr.

Karl Samstag

Karl Samstag

Karl Samstag war von 1991 bis 2002 Stellvertreter des Vorstandsvorsitzenden der Bank Austria Creditanstalt, deren Vorsitz er zwischen 2003 und 2004 innehatte. Auch nach seinem Ausscheiden aus dem Vorstand der Bank ist er dieser sehr nahe verbunden und gehört unter anderem dem Aufsichtsrat der Bank Austria UniCredit und dem Stiftungsrat der AVZ Stiftung an. Darüber hinaus bekleidet er weitere Aufsichtsratsmandate, wie u. a. bei der Oberbank AG, der Bank für Tirol & Vorarlberg AG und der Baufirma Porr AG.

Dr. Karl Stoss

Dr. Karl Stoss

Karl Stoss ist promovierter Betriebswirt und war am Anfang seiner Karriere Partner am MZSG – Management Zentrum St. Gallen – sowie Lehrbeauftragter an der Universität Innsbruck. 1997 wurde er stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Österreichischen Postsparkasse AG, ehe er 2001 in den Vorstand der Raiffeisen Zentralbank AG wechselte. Im Jahr 2005 wurde er Generaldirektor der Generali Versicherung AG. Seit 2007 ist Karl Stoss Generaldirektor der Casinos Austria AG und wurde im Jahr 2009 zum Präsident des Österreichischen Olympischen Komitees gewählt.

Dr. Peter Hasskamp

Dr. Peter Hasskamp

Peter Hasskamp hält nach seinem Ausscheiden als langjähriger Vorstand der Bremer Landesbank im Jahr 2004, deren Vorsitz er über 16 Jahre innehatte, eine Vielzahl von Aufsichtsrats- und Beratungsmandaten, u.a. in der Bremer Landesbank Stiftung und der EGC Eurogroup Unternehmensberatung AG, Frankfurt.

Rainer de Backere

Rainer de Backere

Rainer de Backere war bis 2005 Vorstand der Westfälischen Provinzialversicherungen und u.a. verantwortlich für alle Investitionen der Versicherungsgruppe, wobei ein Schwerpunkt in der Immobilienveranlagung lag. Rainer de Backere hält eine Reihe von Beratungsmandaten im Finanzsektor und hat vielfältige Erfahrungen auch in der Immobilienbranche (u.a. langjähriger AR-Vorsitz Frankonia Eurobau AG, Beirat Quantum Immobilien AG). 

Dr. Karl Sevelda

Dr. Karl Sevelda

Karl Sevelda, geb. 1950, studierte ab 1968 an der Wirtschaftsuniversität Wien. Er schloss das Studium 1973 als Magister der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften ab. In den darauffolgenden Jahren bis 1976 führte er freie Forschungstätigkeiten für das Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung sowie das Bundesministerium für Handel, Gewerbe und Industrie durch. Daneben war er Angestellter des Wirtschaftspolitischen Instituts. 1980 promovierte Sevelda zum Doktor der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften. Von 1977 bis 1983 war Sevelda Referent für Kommerzkredite und Exportfinanzierungen im Creditanstalt-Bankverein, von 1983 bis 1985 war er wirtschaftspolitischer Leiter des Büros des Bundesministers für Handel, Gewerbe und Industrie, Norbert Steger. 1985 führten ihn Bankaufenthalte nach Großbritannien und in die Vereinigten Staaten. Nach seiner Rückkehr 1986 wechselte er abermals zum Creditanstalt-Bankenverein. Bis zur Privatisierung 1997 war er dort als Hauptabteilungsleiter für Exportfinanzierungen, als stellvertretender Leiter des Bereichs Finanzierungen, als Leiter des Bereichs Internationale Konzerne und Versicherungen sowie als Leiter des Bereichs Firmenkunden tätig. 1998 wechselte Sevelda zur Raiffeisen Zentralbank Österreich und war dort Mitglied des Vorstandes. Als dieses war er für die Geschäftsbereiche „Firmenkundengeschäft und Corporate“ sowie „Trade and Export Finance“ weltweit verantwortlich. Zwischen 2010 und 2013 war er stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Raiffeisen Bank International (RBI) und ab 7. Juni 2013 deren Vorstandsvorsitzender bis 2017. Während seiner Amtszeit wurde das Eigenkapital der Bank erhöht und auf die strengen regulatorischen Vorschriften nach Basel III abgestimmt. Im Jahr 2014 war es der Bank möglich, das während der Krise 2009 aufgenommene Partizipationskapital wieder zurückzuzahlen. Gegen Ende der Amtsperiode von Herrn Sevelda wurde die Fusion der RBI mit ihrer Muttergesellschaft RZB durchgeführt, woraus strukturelle Verbesserungen und erhöhte Transparenz resultierten. Im März 2017 folgte ihm Johann Strobl als Vorstandsvorsitzender der Raiffeisen Bank International nach.

UnternehmensgruppeCompliance

Die Compliance Richtlinie der SIGNA lehnt sich im Aufbau und Inhalt größtenteils an die Empfehlungen der INREV (European Association for Investors in Non-Listed Real Estate Vehicles) zur Umsetzung und Einhaltung der Corporate Governance Richtlinie an. Die Richtlinie konzentriert sich im Wesentlichen auf eine Bewertung der relevanten Compliance Kriterien bzw. Corporate Governance Richtlinie.

Die SIGNA und alle verbundenen Unternehmen bekennen sich zum ÖCGK (Österreichische Corporate Governance Kodex) in der geltenden Fassung von Jänner 2015 und betrachten das umfangreiche Regelwerk des ÖCGK als wesentliche Grundlage und wichtige Leitlinie zur Einhaltung der Compliance im Unternehmen.

Der ÖCGK ist ein Regelwerk für gute und verantwortungsvolle Unternehmensführung und -kontrolle am österreichischen Kapitalmarkt, das internationalen Standards entspricht. Die hohen unternehmensinternen Rechts-, Verhaltens- und Ethikstandards von SIGNA sollen daher auch erhalten und kontinuierlich optimiert werden um den Anforderungen des ÖCGK zu genügen.

Dieses Bekenntnis ist eine freiwillige Selbstverpflichtung seitens der SIGNA. Im Einklang mit der Unternehmensphilosophie und den Grundwerten des Unternehmens sollen durch ethische Standards und einer loyalen Unternehmens- und Führungsstruktur die Wettbewerbsfähigkeit und die Marktposition von SIGNA verantwortungsvoll, nachhaltig und langfristig weiter verbessert und gestärkt werden.